Leonardo daVinci

Quadratseite  a : 7

Die Zahl 7 ist einer der Schlüssel zum dechiffrieren dieses Werkes.

Zahlensymbolik hat bis heute und seit jeher -und über alle Kulturen hinweg- eine große Bedeutung für die Menschen. Diese Symbolik hat sich über die vielen Jahrtausende entwickelt und wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Grundsätzlich gehen mit dieser Symbolik wichtige Informationen einher.

Die Zahl 7 sticht dabei besonders hervor. (siehe Wikipedia etc.)

Sie geht im mathematischen Kontext dieser Zeichnung einher mit dem Bruch: 22/7  -und das ergibt die Kreiszahl π! (…heute mit einer minimalen Abweichung von nur o,oo126…) Das Besondere daran ist nämlich, dass man damit die vollkommenste aller Geometrien, nämlich den Kreis, berechnen kann. Dadurch trägt die Zahl 7 symbolisch gesehen, quasi die Macht in sich, den „Kreis/Ring zu brechen“. Darüber hinaus werden sich die Gelehrten sicher seit Jahrtausenden gefragt haben, warum gerade der Kreis, als eine der einfachsten und schönsten aller  Geometrien, eine solch ungerade (‚unschöne‘) und unformulierbare Zahl in sich trägt?

Wichtig hierbei zu wissen ist, dass zu Zeiten Leonardo da Vincis -π nur bis zum Wert von 3,14 gesichert bekannt war. Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass er Durchmesser oder Radien von Kreisbögen nicht nur mittels π, sondern auch über mathematische Umwege nachberechnen musste.

Übrigens: Der hier in dieser Zeichnung von da Vinci eingezeichnete Kreisbogen hat nicht! den (heutigen, metrologischen) Durchmesser von 22 Zentimetern. Das wäre sehr naheliegend gewesen -zumal es in diesem Kontext mit dem Bruch 22/7 eine starke Symbolik dargestellt hätte.

Teilt man die Quadratseiten in sieben gleiche Teile, dann gibt es nur einen direkten Bezug zur Figur. Das sind die beiden mittleren Senkrechten, die exakt mit einer Einkerbung zwischen dem unteren Ende des Brustkorbs und der Taille der Figur abschließen.

Der linke Fuß des Homo Quadraticus soll ebenfalls 1/7 der Quadratseitenlänge betragen. Soll. Dass er dieses Siebtel -im Sinne von da Vinci- nicht anzeigt, wird in einem separaten Kapitel nachgewiesen.

Nachtrag zur Symbolik: Der Zeigefinger beispielsweise, ist der 7, abgezählte Finger beider Hände. Er ist mit Abstand der „wichtigste“ Finger einer Hand und derjenige, der mit seiner Bedeutung in der Gestik von Handzeichen, quasi den Menschen als solchens charakterisiert. (siehe auch: da Vinci: „Johannes der Täufer“; Michelangelo: „Die Erschaffung Adams“).

Der Zeigefinger der rechten Hand der Figur, steht recht merkwürdig ab. Das ist -in der Lesart da Vincis- ganz sicher als Hinweis zu deuten…