Quadratseite a : 4
Durch die Viertelung der Quadratseiten ergibt sich die Position der Brustlinie.
Die obere, erste horizontale Viertellinie, ist maßgebend für diese Zeichnung. Diese Horizontale wird von da Vinci mit dem Goldenen Schnitt geometrisch gleichgesetzt.
Die Mittelsenkrechte zeigt, dass der große Zeh des rechten Fußes der Figur, über die Mittellinie hinweggeht und dieser Zeh auch über die Grundseite des Quadrates ragt. Warum hat da Vinci gerade den wichtigsten Schnittpunkt dieser Zeichnung mit dem großen Zeh abgedeckt? Soll dieser Zeh einfach nur Kreis und Quadrat dort unten festhalten? Ist es möglicher Weise ein Zeichen dafür, dass nicht alles so perfekt passen wird, wenn man nur nachmisst -statt exakt nachzurechnen? Oder ist es wieder einer dieser Anreize für den Betrachter, doch einmal Lineal und Zirkel zur Hand zu nehmen, den Schnittpunkt zu bestimmen und damit dann fortzufahren?
Das Gesicht der Figur ist nicht spiegelgleich gezeichnet, sondern Leonardo da Vinci hat hier bereits die typische Eigenheit berücksichtigt, dass der Mensch fast immer zwei unterschiedlich große Gesichtshälften hat bzw. eine gewisse Asymmetrie bei Gesichtern vorherrschend ist.
Zu beachten ist, dass die senkrechten Rasterlinien nicht genau zu den Linien der Ellbeugen des homo ad quadratum passen. Das ist keine Ungenauigkeit, denn da Vinci war ein Perfektionist. Diese kurzen Linien sind tatsächlich sehr genau platziert und zwar als Teil einer Geometrie, wie noch gezeigt wird.
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