Leonardo daVinci

Φ – Der Goldene Schnitt

Der Goldene Schnitt (GS / Φ) geht mit dem Zahlenwert 1,618 0339887… einher. Dieser ist nachweisbar und allenthalben in der Natur zu finden -muss also Teil und limitierendes Element der evolutionären Entwicklung sein.

Definiert ist der Goldene Schnitt auch über die Fibonacci-Zahl (Fibonacci, 1170-1240, Pisa), die sich aus einer Reihe einfacher Brüche ergibt: 2:1   3:2   5:3   8:5   13:8   21:13   34:21   55:34  etc.  Diese Brüche nähern sich relativ schnell dem Wert für den GS =1,6180339… an.

Das regelmäßige Fünfeck (Pentagon), insbesondere aber das Pentagramm, bestehen im Grundprinzip aus dem Goldenen Schnitt und dessen Formel: 1+((Wurzel5)/2).

Mit dem Goldenen Schnitt beschäftigt sich eine Vielzahl an Literatur*. Berechnungen mit dieser Zahl grenzen fast an Zauberei. Dass ein Streckenverhältnis sich in diesem bestimmten Punkt zentriert, ist seit der Antike bekannt und in Bildern jeder Epoche findet man die zentrale Stelle bzw. Aussage häufig genau in diesem Schnittpunkt.

Der Goldene Schnitt ist Hauptbestandteil dieser Zeichnung da Vincis.

* Es ist schon fast absurd, wo überall und wie man versucht, den Goldenen Schnitt zu finden. Sogar computerbasiert werden Scans über historische Gemälde gezogen, nur, um irgendwo den Goldenen Schnitt zu entdecken. Davon halte ich wenig, bis nichts. Denn ein Maler malt primär nach Gefühl, Intuition und einer Idee. Den Goldenen Schnitt setzt er vielleicht einmal innerhalb des Bildes in einer Vorzeichnung fest. Mehr ergibt wenig Sinn. Welche Aussage trifft dann die Menge Goldener Schnitte, die irgendwo innerhalb eines Gemäldes im Nachhinein ‚technisch‘ gefunden wurden?