Der Goldene Schnitt im Kreis (2)

Sollte es weiterhin Zweifel daran geben, dass der Goldene Schnitt einer der tragenden Säulen dieser Zeichnung da Vincis ist, dann werden diese spätestens im folgenden Bild ausgeräumt:

Es zeigt eindeutig, dass die Spitze des großen Zehs bewusst so gezeichnet wurde, dass sie exakt den Schnittpunkt zwischen Φ-Major und Φ-Minor trifft! Das ist ein ganz eindeutiger Hinweis auf den Goldenen Schnitt. Damit wird aber auch gleichzeitig bewiesen, dass der zur Seite gestellte Fuß nicht! als Maßeinheit 1/7a zu verstehen ist.

Einhergehend damit, löst sich auch der Widerspruch in der Fußlängenproblematik auf. Der zur Seite gestellte Fuß ist kein Längenmaß!

So ist der von da Vinci eingezeichnete Fuß für einen Menschen mit einer Körpergröße von 1,80m nämlich -zu klein. Er misst hier 25,7cm (entspricht der Schuhgröße EU 39-40). Bei dieser Körpergröße hat man üblicher Weise eine Schuhgröße von EU 44-46 und damit einhergehend eine Fußlänge von ca. 29cm. Vitruv selbst, legt die Fußlänge mit 1/6a fest, das war bei der durchschnittlichen Größe eines Mannes vor ca. 2000 Jahren, von unter 1,70m, eine Fußlänge von 28,3cm. Das kommt hin und ist ungefähr die heutige Schuhgröße 43.

So ist es mit der alten römischen Bezeichnung „Fuß“ recht verwirrend, näme man es wörtlich. Dieser hätte eine heutige Länge von 29,63cm. Das wäre eine heutige Schuhgröße EU 47 -bei einer damaligen Durchschnittsgröße von Männern unter 1,70m… Es passt hinten und vorne nicht.

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Achilles Iatropoulos

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