Der Goldene Schnitt im Kreisumfang
Ursprünglich vom 60er-Zahlensystem der alten Babylonier (ca. 1750 v. Chr.) übernommen, wurde seit ungefähr dem 2. Jahrhundert vor Christus der Kreis in 360° eingeteilt.
Setzt man den Kreisumfang in den Goldenen Schnitt, dann berühren die kleinen Finger der Figur homo ad quadratum die Trennungslinie zwischen Phi-Major und Phi-Minor. Das ist einer der Beweise dafür, dass der Goldene Schnitt von da Vinci bewusst verwendet wurde.
Versetzt man die Trennungslinie parallel nach oben -und zwar bis zum Schnittpunkt von Kreis und Quadrat-, dann berührt diese die Oberseite der ausgestreckten Arme. Die Abwinkelung der Arme des Homo ad circulum ist tendenziell ebenfalls nach dem Goldenen Schnitt ausgerichtet.
