Der Goldene Schnitt im Quadrat
Die Grenzlinie des Goldenen Schnitts im Quadrat liegt knapp oberhalb der Kreishalbierenden.
Bei 18 Zentimetern Seitenlänge sind dies 11,1246…cm für Φ-Major, den größeren Teil und 6,8753…cm für Φ-Minor, den kleineren Teil. Der Abstand zwischen den beiden Horizontalen beträgt rund 1,96mm.*
Diese (rote) Trennlinie im Bild, hat hierbei noch keine Relevanz, aber in der weiteren Analyse dieses Werkes ist sie von großer Bedeutung.
Der Goldene Schnitt steht auch heutzutage noch -im Sinne einer „exakten“ Mathematik- etwas im Abseits und wird wegen der ganzen esoterischen Vereinnahmung, na-ja, von Mathematikern gerne belächelt. Er kommt gegen die Bewunderung für die Kreiszahl π nicht an. Dennoch tauchte vor einigen Jahren und für viele Mathematiker völlig überraschend, Φ plötzlich im Ergebnis einer Variante komplexer Integrale auf, was unter Mathematikern für einiges Aufsehen sorgte (siehe: Cleo).
Dabei ist der Goldene Schnitt doch ein zentraler Baustein und ordnendes Element in der evolutionären Entwicklung bei allem, was naturgemäß einem Wachstumsprozess unterliegt.
* Leonardo da Vinci verwendet den Goldenen Schnitt in dieser Zeichnung aus den Brüchen der Fibonacci-Folge -und hier sind es insbesondere die Brüche 21/13 und 34/21. Grundsätzlich ergibt es keinen Sinn, mit der heutigen, präzisen Mathematik und der Möglichkeit, unendlich viele Nachkommastellen für die Berechnungen nutzen zu können -an die Analyse dieser Zeichnung heranzugehen. Sollte eines Tages die ganze Mathematik hinter dieser Zeichnung offenliegen, dann könnte es einen Versuch wert sein, ein mathematisch perfektes Pendant davon zu erschaffen.
