Leonardo daVinci

Die Suche nach der Quadratur

Bei der Suche nach der Quadratur des Kreises ist es praktischer Weise ein „Innenkreis“ innerhalb einer Geometrie, den man zu quadrieren versucht. Denn dessen Quadratur erzeugt ein dimensionsähnliches Quadrat innerhalb einer geometrischen Konstellation. 
Prinzipiell gesehen, gehört zur Grundgeometrie eines Quadrates sein Umkreis und sein Innenkreis. Darin eingebettet liegt quasi das Quadrat. Quadriert man nun den Innenkreis, dann ergibt das ein Quadrat, dessen Größe innerhalb der Gesamtgeometrie liegt.
Beispiel: Ein Quadrat mit der Seitenlänge 18cm (wie hier bei da Vinci) hat einen Innenkreis mit dem Radius 9cm. Möchte man die Kreisfläche des Innenkreises zu einem flächengleichen Quadrat umwandeln, dann hätte dieses Quadrat eine Seitenlänge von: 15,95208..cm. Es ist also etwas kleiner, als das Ausgangsquadrat und bleibt damit in der inneren Struktur dieser Geometrie.

 

History:
Die Radmacher und Fassbinder früherer Epochen waren diejenigen, die berufsbeding ständig mit der Kreiszahl π zu tun hatten. Sie brauchten üblicher Weise nur einen reißfesten Faden oder ein festes Band, um den Umfang eines Rades bzw. die für den Reif benötigte Stelle an einem Fass auszumessen.
War dies nicht möglich, musste also doch gerechnet werden, dann gab es da noch diesen „göttlichen Bruch“: 22/7  …es ist im Prinzip π!
Man könnte fast meinen, dass dieser Bruch schon kurz nach der Erfindung des Rades gebraucht wurde. Denn sobald ein Gefährt zwei gleichgroße Räder benötigte, musste das zweite irgendwie in gleicher Größe nachgebaut werden, sonst funktionierte das Geradeausfahren nämlich nicht!

Vielleicht erklärt sich dadurch auch, warum die Zahl 7 seit jeher und in nahezu allen Kulturen diese große symbolische Bedeutung hat. Die 7 steckt im innersten Kern der schönsten und perfektesten Geometrie, die es gibt -in einem Kreis.