Die Renaissance
Die Renaissance ist die „Wiedergeburt“ der menschlichen Ideale in Anlehnung an die antiken Vorbilder. Sie folgt dem (dunklen) Mittelalter und ist daher antagonistisch geprägt, u.a. durch Offenheit, freies Denken, Wissenschaft und Forschung.
Erstaunlich ist dabei, wie viele der weltweit bekannten Künstler, Forscher, Gelehrten und Entdecker aus dieser Epoche hervorgegangen sind. Um das Jahr 1500 herum, könnten sie sich theoretisch alle einmal begegnet sein.
Die hier aufgeführten Persönlichkeiten haben in ihrem Wirkungsbereich Außergewöhnliches vollbracht. Im Gegensatz zu allen anderen aber, war Leonardo da Vinci ein Allroundgenie. Er hat praktisch all das in Personalunion gemacht, was all die anderen Zeitgenossen eben nur in ihren Sparten vollbracht haben. Und das, was dabei herausgekommen ist, erstaunt bis heute die Historiker und Wissenschaftler aller Art. Sein Vermächtnis ist unfassbar Komplex und wird bis heute noch wissenschaftlich aufbereitet. Viele seiner Aufzeichnungen, die man in logischer Abfolge seiner Schaffenszeit hätte vorfinden müssen, sind leider verschollen.
Auch diese Analyse widmet sich heute, 574 Jahre nach seiner Geburt, einem Teil seines Nachlasses -es ist nach der ‚Mona Lisa‘ sicher sein zweitberühmtestes Werk:
„Homo Vitruvianus“ -der Mensch in Kreis und Quadrat.